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Orvin

Art:

Grösse:

Bereich:

Seillängen:

Gestein:

Wandhöhe:

Sektor:

Geklettert:

Absicherung:

Felsqualität:

Orientierung:

Ausrichtung:

Beste Jahreszeit:

Zustiegszeit: 

Zustieg:

Anfahrt:

Ort:

Wetter:

Übernachtung:

Gruppe:

Koordinaten:

Topo:

Zu beachten:

Datum:

1000m

Klettergarten

163 Routen, in 9 Sektoren

4b bis 7a

4

Kalk

65m

Dalle de I`Y, Grande dalle 

 

Gut

Gut

Routen teilweise mit Name beschriftet 

 Süd

 Frühling und Herbst

35 Minuten

Von Orvin 

Mit dem E-Bike

Orvin 

Sonnig 

Bison Ranch

DeniseDaniel

 

plaisir JURA 

 

3. bis  5. April 2021

   

Coronabedingt ist das Klettern in den letzter Zeit etwas zu kurz gekommen, aber über Ostern fahren wir nach Orvin um das nachzuholen. Zum Übernachten reservieren wir in der Bison Ranch in Les-Près-d'Orvin auf 1200m Höhe eine kleine Cowboyhütte. Einen Tag bevor es losgeht versuchen wir noch vergeblich einen Platz für unsere E-Bikes im Zug von Zürich nach Biel zu reservieren, natürlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Also fahren wir mit dem vollbepackten Velo (Kletterzeug, Schlafsack, Kleider, Schuhe, Proviant etc.) nach Zürich Altstetten und nehmen dann den Interregio nach Olten, wo wir in den Regionalzug nach Biel umsteigen. Schon in Altstetten hat es viele Velos im Zug, aber von Olten nach Biel wird es echt eng.

Wir sind froh, als wir in Biel endlich mit dem Bike weiterfahren können. Ziemlich schnell geht es steil aufwärts (E-Bike sei Dank kein Problem), durch die Taubenlochschlucht über Frinvillier nach Orvin, wo man schon die Kletterfelsen sieht, und weiter immer steiler über unbefestigte Wege nach Les-Près-d'Orvin, wo die Bison-ranch steht. Unterwegs freuen wir uns an der wunderbaren Aussicht und den weiten Wiesen voller Krokusse und wilden Osterglocken. Irgendwann kommen dann die riesigen Bisons in Sicht und bald sind wir bei der Ranch.

Das Ehepaar Lecompte, das die Bisonranch betreibt ist sehr nett, aber sie sprechen nur französisch. Sie geben uns den Schlüssel zu einem der Cowboyhüttchen und einen Korb Brennholz, um den wir noch froh sein sollten. In den Hütten hat es keinen Strom und kein Wasser, dafür einen kleinen Ofen und Laternen mit Kerzen. In der Nähe hat es ein Holzschnitzel-WC. Es ist sehr gemütlich. Neben dem Restaurant der Ranch hat es aber richtige Toiletten und auch Duschen, sogar WLAN.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir eine Wanderung in Richtung Chasseral. Die Weiden sind auch hier voller Osterglocken. Auf 1400 m hat es noch recht viel Schnee. Man sieht in der Ferne den ganzen Alpenkranz.

Zum Nachtessen gibt es natürlich Bisonsteak.